Es gibt Momente, da funktioniert der Körper nicht so, wie wir es erwarten. Wir fühlen uns schwer, obwohl wir uns ausruhen. Wir frieren, obwohl es warm ist. Wir sind gedanklich unruhig, obwohl wir Ruhe brauchen. Stress, Müdigkeit, Nervosität – all das sind Zustände, die sich nicht immer mit Gedanken oder Willenskraft regulieren lassen.
Ayurveda bietet dafür eine erstaunlich einfache und gleichzeitig sehr präzise Sicht:
Unser Befinden wird durch Qualitäten in uns bestimmt – die sogenannten Gunas.
Sie beschreiben nicht Krankheiten.
Sie beschreiben das, was gerade spürbar ist:
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Wie schwer fällt es dir, in den Tag zu kommen? → Schwere (Guru) ist da.
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Gedanken rasen? → Bewegung (Chala) ist dominant.
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Verspannung, Trockenheit? → Trocken (Ruksha) hat Vorrang.
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Frieren, keine Energie? → Kälte (Shita) ist im System.
Diese Eigenschaften sind wie Farben — sie mischen sich ständig neu.
Jeden Tag. Jede Stunde.
Und das Entscheidende:
Wenn eine Eigenschaft zu viel Raum einnimmt, gerät unser inneres Gleichgewicht aus der Mitte.
Die 10 Guna-Paare insgesamt
Karten/Poster mit den Gegensätzen:
| Schwere guru | Leicht laghu |
| Dicht manda | Scharf tikshna |
| Kalt shita | Heiß ushna |
| Ölig snigdha | Trocken ruksha |
| Rau khara | Glatt shlakshna |
| Stabil sthira | Beweglich chala |
| Weich mridu | Hart kathina |
| Schwer zu durchdringen pichchila | Klar vishada |
| Grob sthula | Fein sukshma |
| Träge manda | Durchdringend tikshna |