Morgenübung – Handauflegen & Atem
Bevor du frühstückst, leg eine Hand auf deine Brust, eine auf den Bauch.
Atme langsam aus, etwas länger als du einatmest. Zwei, drei Atemzüge genügen.
Das signalisiert deinem Nervensystem: „Es ist sicher.“
Du musst nichts verändern, nur den Atem spüren.
Das ist dein innerer Startpunkt für den Tag.
Abendübung – Bodyscan im Liegen
Bevor du einschläfst, geh mit deiner Aufmerksamkeit durch den Körper: Füße, Beine, Bauch, Brust, Gesicht.
Nur wahrnehmen, nichts bewerten.
So kommt dein System zur Ruhe, und der Schlaf wird tiefer.
Vor dem Essen – Mikro-Pause
Egal ob allein oder mit anderen: atme einmal bewusst aus, bevor du isst.
Spüre kurz den Bauch, dann beginne zu essen.
Das ist Vagus-Aktivierung pur: dein Körper schaltet von „Leistung“ auf „Verdauung & Erneuerung“.
Warum diese Übungen?
Morgens stellst du den Grundton für den Tag.
Vor dem Essen nutzt du Momente, die ohnehin da sind.
Abends bringst du dein System in den Regenerationsmodus.
Es sind winzige Schritte – aber sie öffnen eine neue Spur. Wenn du treu bleibst, baut dein Nervensystem neue Muster auf.