Morgenübung – Peripheres Sehen
Schau geradeaus.
Ohne die Augen zu bewegen, nimm wahr, was links und rechts am Rand deines Blickfeldes ist.
Halte den Blick offen, atme ruhig.
Dein Nervensystem merkt: Ich bin nicht eingeengt. Das erweitert sofort die innere Haltung.
Abendübung – Weit hören
Bevor du einschläfst, öffne das Ohr in die Stille.
Lausche auf Geräusche in der Ferne – vielleicht das Haus, draußen ein Vogel, der Wind.
Lass den Raum weit werden.
So gleitet dein Geist aus dem engen Denken in die Weite – und der Schlaf wird leichter.
Vor dem Essen – Atem & Blick öffnen
Halte einen Moment inne.
Atme aus, hebe kurz den Blick und nimm das ganze Bild des Tisches wahr, nicht nur den Teller.
Dann beginne zu essen.
Dein Körper verbindet Weite mit Nahrung. Das prägt sich tiefer ein, als du denkst.
Warum diese Übungen?
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Weite wirkt wie ein Gegengift gegen Stress.
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Sie aktiviert die innere Beobachterrolle – du erkennst mehr, bevor du reagierst.
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Dein Nervensystem reguliert sich: Blutdruck sinkt, Atem vertieft sich, Kopf wird klarer.
Mit Woche 2 entsteht eine zweite Spur: Nicht nur ankommen, sondern weit werden.
Und das verändert, wie du Situationen wahrnimmst – im Gespräch, in Arbeit, in Konflikten.