NeuroRESET Modul 3

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Über den Kurs

Modul 3 – Mentale Muster & Wahrnehmungsfilter.
Mit diesem Modul wird eine Dreierkette abgeschlossen:

  • Modul 1: Frühwarnsystem (Körper-Radar, Skalen, frühes Erkennen).

  • Modul 2: Vagusübungen & 1%-Methode (Reset körperlich integrieren).

  • Modul 3: Mentale Muster & Wahrnehmungsfilter (Kopf-Reset, Klarheit).


Modul 3: Mentale Muster & Wahrnehmungsfilter

Überblick

  • Ziel: Eigene Gedanken- und Wahrnehmungsmuster erkennen, filtern und neu ausrichten.

  • Dauer: ca. 1 Woche (flexibel).

  • Formate: Video (8–10 Min), Audio-Übung (5 Min), Arbeitsblatt „Musterkarte“.

  • Nutzen: Klarheit im Kopf, weniger Gedankenschleifen, mehr Wahlfreiheit im Alltag.


Lektionen im Detail

Lektion 1 – Wie Filter die Realität prägen

  • Inhalt:

    • Neurobiologisch blendet das Gehirn ~90 % der Reize aus (Selektive Wahrnehmung).

    • Mentale Filter: geprägt durch Erfahrungen, Rollen, Emotionen.

    • Gefahr: Wenn Filter sich „verstellen“, fühlen wir uns überflutet oder blockiert.

  • Übung: Kurzer Selbsttest: „Was nehme ich gerade nicht wahr?“ (z. B. Geräusche, Körperstellen).

  • Warum wichtig: Verstehen, dass Wahrnehmung nicht objektiv ist – wir können Filter trainieren.


Lektion 2 – Mentale Muster erkennen

  • Inhalt:

    • Automatische Gedanken = „mentale Autopiloten“.

    • Beispiel: Sorge-Gedanken („Was, wenn…“), Grübelkreisel, Selbstkritik.

    • Verbindung zum Nervensystem: Stressgedanken feuern Sympathikus an.

  • Übung: Gedanken-Tagebuch für 24h (3 Spalten: Situation – Gedanke – Wirkung im Körper).

  • Warum wichtig: Muster sichtbar machen → Basis für Veränderung.


Lektion 3 – Kopf-Reset: Gedanken filtern

  • Inhalt:

    • Einfache Techniken:

      • Labeling: Gedanken kurz benennen („Sorge“, „Planung“, „Erinnerung“).

      • Stop-&-Shift: Stopp-Signal setzen, dann Blick in die Weite + Vagus-Atem.

      • Reframing: Gedanken umdeuten („Es ist eine Möglichkeit, nicht eine Bedrohung“).

  • Übung: 5-Minuten-Audio mit „Gedanken-Reset“ (Labeling + Atem + Reframing).

  • Warum wichtig: Macht Gedanken zu „Ereignissen“, nicht zu Wahrheiten.


Lektion 4 – Der Klarheitsraum

  • Inhalt:

    • Wenn Filter bewusst gesetzt werden, entsteht Klarheit.

    • Unterschied zwischen Identifikation („Ich bin der Gedanke“) und Beobachtung („Ich habe diesen Gedanken“).

    • Der Klarheitsraum = innerer Abstand → Freiheit entsteht.

  • Übung: Arbeitsblatt „Musterkarte“:

    • 1 belastender Gedanke → beobachten, labeln, reframen.

  • Warum wichtig: Trainiert Distanz und Wahlfreiheit.


Lektion 5 – Integration & Ausblick

  • Inhalt:

    • Zusammenspiel der Module: Körper (Modul 1–2) + Kopf (Modul 3).

    • Erfolge würdigen: weniger Grübelschleifen, klarere Entscheidungen, mehr Energie.

    • Ausblick: Modul 4 = Emotionale Resets (Gefühle spüren, halten, verwandeln).

  • Übung: Reflexion: „Welcher Gedanke hat am meisten Energie gezogen? Wie gehe ich jetzt anders damit um?“

  • Warum wichtig: Bewusst machen, dass Klarheit nicht nur im Körper, sondern auch im Denken trainierbar ist.


Kernelemente Modul 3

  • Lernziel: Mentale Muster sichtbar machen, filtern, verändern.

  • Material:

    • 1 Video (Input + Beispiele).

    • 1 Audio (Gedanken-Reset).

    • 1 Arbeitsblatt (Musterkarte).

  • Nutzen:

    • Weniger Grübelkreisläufe.

    • Klarere Wahrnehmung & Entscheidungen.

    • Freiheit durch inneren Abstand.


Mit Modul 3 schließt sich die erste Dreierkette: Frühwarnsystem – Körper-Reset – Kopf-Reset.
Die Teilnehmer haben jetzt das Fundament: sehen – spüren – filtern.

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