Kursinhalt
Einheit 1 – Bhagavad-Gita (Kapitel 1, Verse 1–20)
Das Feld sehen Kern: Das Leben ist ein „Feld des Dharma“ – ein Ort, an dem Kräfte sichtbar werden. Bild: Die Heere treten gegeneinander an. Trompeten, Hörner, Lärm – das Chaos vor der Entscheidung. Übertrag: Bevor wir handeln können, müssen wir sehen, was in uns kämpft. Praxis: Erkennen, welche Stimmen in mir laut werden, Mut und Angst benennen.
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Einheit 2 – Bhagavad-Gita (Kapitel 1, Verse 21–40)
Die Menschen sehen Kern: Pflicht wird persönlich. Arjuna sieht Gesichter: Lehrer, Verwandte, Freunde. Bild: Erschütterung, Zittern, Zweifel. Sein Bogen entgleitet ihm. Er denkt an Schuld, Sünde, Folgen – an das Zerbrechen des Dharma. Übertrag: Verantwortung ist nie abstrakt – sie betrifft konkrete Beziehungen. Praxis: Prüfen, ob mein Zögern echtes Mitgefühl ist – oder ein Fluchtweg.
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Einheit 3 – Bhagavad-Gita (Kapitel 1, Verse 41–Anfang Kapitel 2)
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Bhagavad Gita

Reflexionsfragen für Einzelne

  • Wo erlebe ich in meinem Leben ein „Feld“, auf dem unterschiedliche Kräfte in mir aufeinandertreffen?

  • Welche Stimmen in mir „blasen laut ihre Hörner“ – welche Angst verbreiten, welche Mut?

  • Welche Seite in mir fühlt sich „unermesslich stark“, und welche fühlt sich schwach oder bedroht?

Reflexionsfragen für Gruppen

  • Teilt eine Situation, in der ihr das Gefühl hattet, mitten im „inneren Schlachtfeld“ zu stehen.

  • Welche „Helden“ oder „Gegner“ habt ihr dabei in euch selbst erkannt?

  • Wie verändert sich die Wahrnehmung, wenn man die eigenen inneren Kräfte gemeinsam mit anderen benennt?

Mini-Übung (Alltag)

  • Wenn du heute einen inneren Konflikt spürst, halte kurz inne.

  • Sage dir: „Dies ist mein Feld – hier darf ich Klarheit finden.“

  • Spüre, welche Seite in dir Mut stärkt, und welche Seite dich lähmt.

Leitsatz

„Ich erkenne mein Feld und bleibe standhaft.“

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