Guna-Kompass
Dein innerer Balance-Navigator – kleine Impulse, große Wirkung.
Dieses Workbook begleitet dich durch dein Audio-Programm. Es hilft dir,
- deine aktuellen Zustände schneller zu erkennen,
- gezielt kleine Ausgleichs-Impulse zu wählen,
- deine Fortschritte über mehrere Tage sichtbar zu machen.
Du musst nichts perfekt machen. Du darfst einfach neugierig beobachten, was dir gut tut.
Was du hier bekommst
- eine einfache Landkarte für fünf zentrale Qualitäten deines Körpers,
- einen 20-Sekunden-Schnellcheck für den Alltag,
- konkrete Mikro-Impulse, die du jederzeit einsetzen kannst,
- einen Wochen-Tracker, um Veränderungen zu sehen,
- eine Reflexion am Ende, um deine wichtigsten Erkenntnisse zu sichern.
Schnellstart – 20-Sekunden-Navigator
Wenn du unsicher bist, womit du beginnen sollst, lies die folgenden Sätze. Spür, welcher am meisten mit dir in Resonanz geht. Markiere ihn innerlich oder auf Papier.
☐ Schwere: „Ich fühle mich schwer und komme nicht in Gang.“ → Ich brauche Leichtigkeit.
☐ Kälte: „Ich friere oder fühle mich innerlich unsicher.“ → Ich brauche Wärme.
☐ Trockenheit: „Ich bin angespannt und innerlich hart.“ → Ich brauche Weichheit.
☐ Starre: „Ich stecke fest und nichts bewegt sich.“ → Ich brauche Beweglichkeit.
☐ Rauheit: „Ich reibe mich auf, alles fühlt sich kratzig an.“ → Ich brauche Glätte.
Regel: Wähle ein Thema und setze einen kleinen Impuls. Danach spüre nach.
Schwere → Leichtigkeit
1. Erkennen – Wo zeigt sich Schwere?
Markiere, was heute auf dich zutrifft (0 = gar nicht, 3 = stark):
| Frage | 0 | 1 | 2 | 3 |
|---|---|---|---|---|
| Ich fühle mich körperlich schwer und träge. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Mein Kopf ist eher neblig als klar. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Meine Atmung ist flach und eher langsam. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Ich vermeide Bewegung, obwohl sie möglich wäre. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Mein Blick ist eng, ich sehe wenig Raum um mich. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
Kurze Zusammenfassung: Schwere ist ein Signal: „Ich brauche Aktivierung.“
2. Balancieren – Mikro-Impulse für Leichtigkeit
Wähle 1–2 Impulse, die du heute ausprobierst:
| Impuls | Warum er wirkt | heute |
|---|---|---|
| 20 Sekunden den ganzen Körper locker schütteln | Bewegung erhöht Fokus und Energie. | ☐ |
| Fersen und Zehen abwechselnd anheben | Zwerchfell und Kreislauf werden aktiviert. | ☐ |
| Arme über die Schulterhöhe heben | Der Brustraum öffnet sich, Durchblutung steigt. | ☐ |
| Drei tiefe Atemzüge in den Bauch | Mehr Sauerstoff bringt mehr Klarheit. | ☐ |
| Blick von nah auf fern wechseln | Das Gehirn schaltet in einen aktiven Modus. | ☐ |
| Ein Glas Wasser trinken | Mikrozirkulation und Wachheit werden unterstützt. | ☐ |
| Fünf Schritte im Raum gehen | Das Nervensystem erhält ein Startsignal. | ☐ |
Notiz: Was hat dir heute am meisten geholfen?
Kälte → Wärme
1. Erkennen – Wo zeigt sich Kälte?
Bewerte wieder 0–3:
| Frage | 0 | 1 | 2 | 3 |
|---|---|---|---|---|
| Meine Hände oder Füße sind oft kühl. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Ich habe Mühe, morgens in Gang zu kommen. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Meine Verdauung wirkt eher langsam und träge. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Ich ziehe mich eher zurück, wenn etwas schwierig wird. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Ich fühle mich innerlich „weiter weg“ von mir selbst. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
Kurze Zusammenfassung: Kälte sagt: „Ich schütze mich.“ Wärme ist das Signal: „Ich bin sicher.“
2. Balancieren – Mikro-Impulse für Wärme
| Impuls | Warum er wirkt | heute |
|---|---|---|
| Hände reiben und auf Brust legen | Sicherheitssignal für den Vagus, das Herz wird warm. | ☐ |
| Arme anheben, Spannung – dann lösen | Das Zwerchfell arbeitet, Wärme wird aufgebaut. | ☐ |
| Schnelle Mini-Schritte auf der Stelle | Blut strömt in den Kern, Frieren lässt nach. | ☐ |
| Langsam warm in den Bauch atmen | Der Stoffwechsel wird sanft aktiviert. | ☐ |
| Wärme an Nacken oder Rücken geben | Schutzmuster können sich lösen. | ☐ |
| Kurz Sonne oder Wärmequelle aufsuchen | Der Körper bekommt das Signal: Gefahr ist vorbei. | ☐ |
| Ein warmes Getränk trinken | Agni – das innere Feuer – wird genährt. | ☐ |
Trockenheit → Weichheit
1. Erkennen – Wo zeigt sich Trockenheit?
| Frage | 0 | 1 | 2 | 3 |
|---|---|---|---|---|
| Ich spüre innere Spannung oder Härte im Brust- oder Bauchraum. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Es fällt mir schwer, Mitgefühl für mich selbst zu empfinden. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Meine Gedanken wirken scharf oder hart mir gegenüber. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Ich fühle mich innerlich eher abgetrennt als verbunden. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Ich vergesse, zu trinken oder nährende Dinge zu mir zu nehmen. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
Kurze Zusammenfassung: Trockenheit bedeutet: „Ich bin im Schutz.“ Weichheit öffnet wieder die Verbindung.
2. Balancieren – Mikro-Impulse für Weichheit
| Impuls | Warum er wirkt | heute |
|---|---|---|
| Brustraum mit der Hand in kleinen Kreisen berühren | Schutzspannung sinkt, Nähe wird wieder möglich. | ☐ |
| Schmelz-Atem: warm entlang der Wirbelsäule vorstellen | Emotionen dürfen fließen, statt blockiert zu bleiben. | ☐ |
| Weiches Ganzkörperschwingen | Faszien hydratisieren, das System wird beweglicher. | ☐ |
| Schulterpartie bewusst „weich denken“ | Der Neurotonus senkt sich, Druck lässt nach. | ☐ |
| Hand aufs Herz legen und einen Moment bleiben | Kontakt nach innen entsteht, Bindung wird spürbar. | ☐ |
| Gesichtsmuskeln sanft lösen, Blick freundlich werden lassen | Soziale Resonanz und Selbstmitgefühl steigen. | ☐ |
| Ein Glas Wasser oder etwas Öliges bewusst zu sich nehmen | Flüssigkeit beruhigt und nährt auch das Nervensystem. | ☐ |
Starre → Beweglichkeit
1. Erkennen – Wo zeigt sich Starre?
| Frage | 0 | 1 | 2 | 3 |
|---|---|---|---|---|
| Ich bleibe bei einem Gedanken hängen und komme schlecht davon los. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Mein Körper fühlt sich steif und wenig beweglich an. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Veränderungen machen mir eher Stress als Freude. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Ich gehe ungern spontan auf andere zu. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Ich erlebe meinen Alltag als eng und wenig spielerisch. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
Kurze Zusammenfassung: Starre will schützen. Beweglichkeit bringt Spielraum zurück.
2. Balancieren – Mikro-Impulse für Beweglichkeit
| Impuls | Warum er wirkt | heute |
|---|---|---|
| Mini-Kreise im Nacken oder in den Schultern | Gedankenschleifen können sich lösen. | ☐ |
| Arme seitlich pendeln lassen | Rhythmus vermittelt Sicherheit und Lebendigkeit. | ☐ |
| Blick bewusst in verschiedene Richtungen lenken | Der Kopf lernt: Es gibt mehr als eine Option. | ☐ |
| Knie leicht beugen und strecken | Der Bewegungsradius nimmt zu, Mut ebenso. | ☐ |
| Einmal bewusst anders sitzen oder stehen als gewohnt | Das Gehirn erfährt Neues als sicher und möglich. | ☐ |
| Heute eine kleine Sache „ungewohnt“ machen | Flexibilität wird zur natürlichen Fähigkeit. | ☐ |
| Ein tiefer Übergangs-Atemzug zwischen zwei Aufgaben | Übergänge werden weich statt abrupt. | ☐ |
Rauheit → Glätte
1. Erkennen – Wo zeigt sich Rauheit?
| Frage | 0 | 1 | 2 | 3 |
|---|---|---|---|---|
| Ich bin schneller gereizt oder verletzt als mir lieb ist. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Gespräche fühlen sich „kratzig“ oder anstrengend an. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Manche Gelenke oder Bewegungen fühlen sich ruckelig an. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Ich fühle mich im Alltag oft „aufgerieben“. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
| Es fällt mir schwer, in Konflikten weich zu bleiben. | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ |
Kurze Zusammenfassung: Rauheit zeigt Reibung. Glätte macht Bewegung und Beziehung leichter.
2. Balancieren – Mikro-Impulse für Glätte
| Impuls | Warum er wirkt | heute |
|---|---|---|
| Brustraum sanft mit der Handfläche streichen | Tonfall und innere Haltung glätten sich. | ☐ |
| Kleine Hüftkreise machen | Gleitfähigkeit steigt, Gereiztheit sinkt. | ☐ |
| Zunge breit ablegen, Wangen weich werden lassen | Kopfspannung sinkt, Beziehung wird leichter. | ☐ |
| Hände kurz befeuchten oder einölen | Glätte im Außen beruhigt auch innen. | ☐ |
| Weicher Blick statt starrer Fixierung | Reibung im Kontakt nimmt ab. | ☐ |
| Bewusst länger kauen beim Essen | Verdauung fließt leichter, der Körper entspannter. | ☐ |
| Worte innerlich „runden“, bevor du sie aussprichst | Kommunikation wird sicherer und harmonischer. | ☐ |
Wochen-Tracker – deine 7 Tage Balance
Trage kurz ein, was an jedem Tag im Vordergrund stand und was dir geholfen hat.
| Tag | Dominierende Qualität (Schwere, Kälte, Trockenheit, Starre, Rauheit) | Gewählter Impuls | Wirkung (0–3) |
|---|---|---|---|
| Tag 1 | |||
| Tag 2 | |||
| Tag 3 | |||
| Tag 4 | |||
| Tag 5 | |||
| Tag 6 | |||
| Tag 7 |
Reflexion – was bleibt?
Beantworte für dich zum Abschluss:
1. Was hat sich in dieser Zeit am deutlichsten verändert – körperlich oder innerlich?
2. Welche 1–2 Mikro-Impulse helfen dir am zuverlässigsten?
3. Was möchtest du dir für die nächsten Wochen bewusst beibehalten?