Reflexionsfragen für Einzelne
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(Verse 21–23) Wo bitte ich – wie Arjuna – um Klarheit, bevor ich handle? Was will ich wirklich „sehen“, bevor ich mich entscheide?
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(Verse 26–29) Wann habe ich erlebt, dass mein Körper vor einer Entscheidung reagiert – Zittern, Schwäche, trockener Mund? Was sagt mir das?
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(Verse 31–35) Wo habe ich schon einmal gespürt: „Sieg oder Besitz bedeuten mir nichts, wenn dafür Menschen leiden müssen“?
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(Verse 38–40) Was ist mein persönliches Dharma (innere Ordnung) – und wo erlebe ich Adharma (Verwirrung, Unordnung)?
Reflexionsfragen für Gruppen
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(Verse 26–27) Wie verändert es eine Entscheidung, wenn plötzlich vertraute Gesichter betroffen sind? Habt ihr ein Beispiel aus eurem Leben?
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(Verse 29–30) Arjuna beschreibt körperliche Symptome von Angst und Überforderung – wie kennt ihr das aus eurem Alltag oder Beruf?
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(Verse 36–37) Wie erkennt ihr den Unterschied zwischen echtem Mitgefühl und der Versuchung, eine schwierige Verantwortung zu meiden?
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(Verse 38–40) Was bedeutet es für eine Gemeinschaft, wenn „Dharma“ verloren geht? Wo erlebt ihr das heute – in Familie, Arbeit, Gesellschaft?
Mini-Übung (Alltag)
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Nimm dir heute einen Moment, wenn du einen inneren Widerstand spürst.
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Lege eine Hand auf dein Herz und sprich leise:
„Ich will sehen, was wirklich da ist – und ich will unterscheiden zwischen Mitgefühl und Ausweichen.“ -
Halte kurz inne und beobachte: Was zeigt sich in deinem Körper?
Leitsatz
„Ich schaue hin – auch wenn es schmerzt. Ich prüfe, ob mein Herz Mitgefühl zeigt oder ob ich fliehen will.“